Aktuelles

SPD und Jusos Frankenberg gedachten gemeinsam der Opfer der NS-Zeit

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch Frankenberg gedachten am Samstag, dem 09. November 2013, die SPD und die Jusos Frankenberg der Opfer der NS-Zeit und dem 75. Jahrestag der Pogromnacht. Hierzu folgten sie der Spur der 38 Stolpersteine, legten weiße Rosen nieder und der Juso Vorsitzende Hendrik Klinge las die Lebensgeschichte der Ermordeten vor.

Volker Heß, Ortsvereinsvorsitzender: „Am Jahrestag der Reichspogromnacht ist es wichtig, der Opfer der Schreckensherrschaft der Nazis zu gedenken und sich vor Augen zu halten, wozu Intoleranz und Diktatur führen.“

„Das Erschreckende ist, dass es immer noch Menschen gibt, die diese Ideologien verfolgen. In Frankreich stellen Rechtsradikale in manchen Kommunalparlamenten die Mehrheit, in Österreich werden diese Parteien immer stärker und auch in Deutschland gibt es die NPD in Landtagen und auf kommunaler Ebene. Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Nationalismus“, ergänzt der Juso Vorsitzende Hendrik Klinge.

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Viele Katzen fordern ein hohes soziales Engagement
Jusos unterwegs mit ihrer Landtagskandidatin

Die Jusos besuchten mit ihrer Landtagskandidatin Daniela Neuschäfer und dem Frankenberger Fraktionsvorsitzenden Dr. Hendrik Sommer das Tierheim. Gemeinsam brachten sie Katzenfutter für die Heimtiere mit. Das Frankenberger Tierheim bietet Platz für 22 Hunde, und obwohl nur Platz für ca. 40 Katzen vorhanden ist, sind bei Tierheimleiterin Barbara Wachtendorf und ihrem Team bereits über 80 Katzen untergekommen.

Daniela Neuschäfer, Landtagskandidatin, die ihren Hund aus dem Tierheim geholt hat: „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit des Tierschutzvereins und freue mich, dass so viele Menschen dort engagiert sind! Ohne das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Helfer wäre es nicht möglich, so viele Tiere zu betreuen und ihnen eine Bleibe zu bieten.“

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Heß beweist Gestaltungskraft

Hoch erfreut zeigen sich die Jusos Frankenberg über die Pläne von Bürgermeister Rüdiger Heß, zusätzlich zur Neugestaltung der Bahnhofstraße auch noch den Bahnhof zu kaufen und die Fußgängerzone zu erneuern.

Hendrik Klinge, Vorsitzender: „ Eine komplette Stadtsanierung ist richtig und wichtig. Es reicht nicht, wenn nur Teile restauriert und nur die schlimmsten Ecken Frankenbergs notdürftig aufgewertet werden. Leerstand in der Fußgängerzone verhindert man nur, indem man diese attraktiv gestaltet. Die Frankenberger Fußgängerzone muss zu einer Flaniermeile werden, in der es sich lohnt einzukaufen.“

Die Jugendorganisation der SPD ist sich einig, dass Frankenberg als Einkaufstadt an Attraktivität nur gewinnen kann, wenn die Neustädter Straße moderner und vor allem fußgängerfreundlicher gestaltet wird. Aus einer Studie der IHK Hannover geht hervor, dass eine attraktive Innenstadt für jede Kommune ein wichtiger Standortfaktor sei, der großen Einfluss habe auf die Wahl von Wohnort, Arbeitsplatz und gewerblicher Ansiedlung.

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Informative Besichtigung des Wildparks Frankenberg

Jusos unterwegs mit ihrer Landtagskandidatin

Fast 200 meist freilaufende Tiere sind das Markenzeichen des Wildgeheges in Frankenberg. Dieses Angebot lockt jährlich zwischen 20 000 und 25 000 Besucher in das 25 Hektar große Areal.

Im Zuge einer gemeinsamen Aktion besichtigten die Landtagskandidatin der SPD, Daniela Neuschäfer, und die Jusos Frankenberg den Wildpark und das neu errichtete Informations-Zentrum, welches erst vor wenigen Wochen eingeweiht wurde. Förster Erich Reitz und der Vorsitzenden des Fördervereins, Prof. Dr. Wolfgang Hanefeld, übernahmen dabei die Führung.

Das Ziel des Wildparks sei der freie Zugang zu heimischen Tierarten, erläuterte Förster Reitz.

Daniela Neuschäfer: „Für mich gehört zu einer Stadt, die familienfreundlich sein will und an dem Leitspruch „Familienstadt mit Zukunft“ arbeitet, auch ein Wildpark mit kostenfreiem Eintritt, - ein Naherholungsangebot, das gut und gerne genutzt wird. Daran sollten wir auch in Zukunft festhalten!“

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Keine Frauen im Listenbach? Jusos empört über Sexismus

Die Jusos Frankenberg zeigen sich schockiert darüber, dass Bürgermeister Rüdiger Heß in seiner Einladung zum Pfingstumzug besonders darauf hingewiesen hat, dass Frauen bei dem traditionellen Zug am Pfingstfreitag in den Listenbach nicht erwünscht sind.

„Die Frankenberger Bürgerinnen wegen ihres Geschlechts von einer offiziellen Veranstaltung auszuladen, ist ganz klarer Sexismus und dieser hat in unserer Zeit nichts mehr verloren!“, sind sich die Jusos einig. Luca Pawlik, stellvertretender Vorsitzender, fragt: „In was für einer Gesellschaft leben wir, in der es nur aufgrund äußerer Merkmale nicht gestattet ist, an solchen Events teilzunehmen?“

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