Aktuelles

Keine Frauen im Listenbach? Jusos empört über Sexismus

Die Jusos Frankenberg zeigen sich schockiert darüber, dass Bürgermeister Rüdiger Heß in seiner Einladung zum Pfingstumzug besonders darauf hingewiesen hat, dass Frauen bei dem traditionellen Zug am Pfingstfreitag in den Listenbach nicht erwünscht sind.

„Die Frankenberger Bürgerinnen wegen ihres Geschlechts von einer offiziellen Veranstaltung auszuladen, ist ganz klarer Sexismus und dieser hat in unserer Zeit nichts mehr verloren!“, sind sich die Jusos einig. Luca Pawlik, stellvertretender Vorsitzender, fragt: „In was für einer Gesellschaft leben wir, in der es nur aufgrund äußerer Merkmale nicht gestattet ist, an solchen Events teilzunehmen?“

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Jusos Frankenberg sammeln Spenden für die Tafel

Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit, wenn sich alle Menschen auf das Fest der Feste vorbereiten, sollte man nicht nur an sich denken, sondern auch an seine Mitmenschen. So nutzten die Frankenberger Jungsozialisten diese Gelegenheit, um Spenden für die Tafel in Frankenberg zu sammeln und damit das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer zu würdigen.

An einem Stand in der Fußgängerzone verkaufte der Nachwuchs der SPD selbstgemachte Waffeln, Kuchen, Muffins, Glühwein und heißen Orangensaft. Insgesamt wurden 179,19 € eingesammelt. Dieser Betrag wurde am darauffolgenden Tag den Verantwortlichen der Tafel überreicht.

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Jusos Frankenberg gedachten bei öffentlichem Rundgang der NS-Opfer

An die Opfer der Nazi-Herrschaft in Frankenberg erinnerten am 10. November Bürger aus der Region mit einer öffentlichen Gedenkstunde in der Rathausschirn und bei einem anschließenden Rundgang durch die Altstadt. Eingeladen hatten dazu die Frankenberger Jungsozialisten, die an sämtlichen 38 "Stolpersteinen" mit der Aufschrift "Hier wohnte..." an den Häusern weiße Rosen niederlegten.

Vor der 1986 angebrachten Gedenktafel im Inneren der Rathaushalle brannten Kerzen, als die Teilnehmer hier von dem Juso-Vorsitzenden Hendrik Klinge begrüßt wurden. Unter den Gästen waren auch der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl, mehrere Stadtverordnete, Karl-Heinz Stadtler vom Förderverein Alte Synagoge Vöhl und Manfred Scholz von der Initiativgruppe "Stolpersteine", die von 2006 bis 2008 mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig die kleinen Metalltafeln verlegt und damit erstmals in Frankenberg ein namentliches Gedenken an die Ermordeten ermöglicht hatten.

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Verbandsübergreifende Ablehnung der vorgezogenen Sperrstunde

Zu einem "runden Tisch" zur geplanten Vorziehung der Sperrstunde hatten die Frankenberger Stadtverbände der Jungen Union und Jungen Liberalen in die Ederberglandhalle eingeladen. Unter den Teilnehmern waren neben Vertretern aller politischen Jugendverbände, die Hessische Landjugend, die Landjugendgruppen aus Geismar und Haubern, der Jugendclub Röddenau auch Lothar Battefeld, langjähriger Betreiber des Bonkers und Utopia.


Hintergrund für das Zusammentreffen sind die Planungen der Stadt Frankenberg den Beginn der Sperrstunde auf 3 Uhr vorzuverlegen. In den vergangenen Wochen war bekannt geworden, dass die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg den Kommunen im Landkreis diesen Schritt empfohlen hat. In der darauf folgenden Woche hat bereits die Gemeinde Bromskirchen reagiert und die erweiterte Sperrzeit im Parlament verabschiedet. Der Hessische Landtag hatte im Jahre 2001 mit einer Novelle die Sperrzeit-Verordnung weitgehend liberalisiert, sodass derzeit eine Sperrzeit, auch Putzstunde genannt, von 5 bis 6 Uhr gilt. Rechtliche Grundlage ist die Verordnung über die Sperrzeit (SperrzeitVO).

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Jusos Frankenberg wählen neuen Vorstand

Die Jusos Frankenberg haben am vergangenen Donnerstag einen neuen Vorstand gewählt, um auch künftig aktiv Politik in Frankenberg zu gestalten. Als Vorsitzender wurde Hendrik Klinge bestätigt, seine beiden Stellvertreter sind Jessica Heß und Luca Pawlik. Der ehemalige Stellvertreter Josua Knell übernimmt die Aufgaben des Kassierers.

Verabschieden mussten die Jusos Markus Walter, Pia Lotz, Philipp Sander und Julia Fabritz, die alle nicht mehr erneut zur Wahl standen, da sie aus dem Gebiet Frankenberg wegziehen. Hendrik Klinge: „Mir fällt der Abschied äußerst schwer, da Markus, Pia und Julia ihre Ämter zwei Jahre lang ausgeübt haben und Philipp mir hervorragend im Bereich der Pressearbeit geholfen hat. Sie haben in den letzten zwei Jahren den Weg unserer Arbeitsgemeinschaft entschieden geprägt und ich danke ihnen dafür. Ich hoffe sehr, dass die vier mal vorbeischauen.“



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