Aktuelles

Jusos Frankenberg besuchen Deutschkurs für Geflüchtete

Die Jusos haben einen Deutschkurs für Geflüchtete in Frankenberg besucht, welcher von der Delta Waldeck-Frankenberg GmbH angeboten wird. Hierbei zeigten die Teilnehmer rund um Lehrerin Jessica Heß ihre erlernten Fortschritte.

„Wir lernen Deutsch“, sagen die Teilnehmer*innen des Sprachkurses von Jessica Heß in der Vorstellungsrunde. Sie stellen sich mit Namen, Alter und Herkunft vor. Seit Juli 2016 lernen rund 29 Teilnehmer gemeinsam. „Es zeigen sich viele Leistungsunterschiede in der Gruppe“, betont Kursleiterin Jessica Heß. Die meisten der Sprachanfänger kommen aus dem Iran, Syrien oder Afghanistan. Sie haben in ihrem Land viele Schicksalsschläge erleben müssen und sind aus Not nach Deutschland gekommen. Eine Teilnehmerin erzählt, wie sie nahezu 6.000 Kilometer zu Fuß nach Deutschland gelaufen ist. Nur Teile der Strecke wurden mit dem Auto und dem Zug bewältigt. „Es war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie motiviert die Geflüchteten Deutsch lernen“, erzählt Hendrik Klinge, Vorsitzender der Jusos Frankenberg. „Gleichzeitig war es aber auch schockierend, die Geschichten der Flucht zu hören und zu erfahren, aus welchem Elend die Flüchtlinge geflohen sind, meist mit nichts anderem als einem Rucksack mit Kleidung.“

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SPD und Jusos erinnern an Reichspogromnacht

Frankenberger SPD und Jusos luden zum Reinigen der „Stolpersteine“ ein

In der schlimmen Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Frankenberger jüdische Synagoge im Scharwinkel von Männern in SS- und SA-Uniformen überfallen und verwüstet. NS-Handlanger und Polizei nahmen jüdische Familienväter in „Schutzhaft“. Die Männer wurden teilweise misshandelt, im Amtsgericht eingesperrt, dann in das KZ Buchenwald verschleppt.

An dieses reichsweit angeordnete Pogrom, bei dem in Deutschland 177 Synagogen zerstört und 7500 jüdische Geschäfte geplündert wurden, wollten die Frankenberger Jungsozialisten und Sozialdemokraten erinnern. Sie luden am Wochenende zum Gedenken an die mindestens 38 ermordeten Bürger aus Frankenberg ein, indem sie die in der Altstadt verlegten „Stolpersteine“ aus Messing mit Metallpflegemitteln reinigten.

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SPD und Jusos Frankenberg sammeln Spenden für Frankenberger Treffpunkt

Bereits zum vierten Mal in Folge haben die SPD und die Jusos Frankenberg den Samstag vor Weihnachten genutzt, um in der Frankenberger Fußgängerzone Spenden für einen wohltätigen Frankenberger Verein zu sammeln. Dieses Jahr gehen die Spenden, sowie die Einkünfte aus selbstgemachten Waffeln, Kuchen, Muffins, Glühwein und heißem Orangensaft zu Gunsten des Treffpunkt e.V. und deren Projekt „Treffpunkt Kids“. Hendrik Klinge, Vorsitzender der Jusos: „Insgesamt kamen 242,10 € zusammen. Wir freuen uns sehr, dass so viel Geld gespendet wurde und möchten uns nochmals herzlich bei allen bedanken, die uns unterstützt haben.“

Der Treffpunkt e.V. Frankenberg wurde 1986 gegründet, um in Frankenberg und Umgebung Menschen mit psychischen Erkrankungen ein Angebot zu machen, selbstbestimmt leben zu können und die für die Alltagsbewältigung notwendigen Hilfestellungen zu erhalten. Im Projekt „Treffpunkt Kids" kümmert sich der Verein um die Kinder psychisch kranker Eltern. Hierbei können sie mit anderen Kindern, denen es ähnlich geht, eine schöne Zeit verbringen, Neues entdecken und gemeinsam Spaß haben. Außerdem finden die Kinder beim Treffpunkt altersgemäße Antworten auf ihre Fragen.
Bei der gemeinsamen Weihnachtsaktion von SPD und Jusos war auch der Verein mit einem Infostand vertreten, um den Bürgerinnen und Bürgern auf Fragen antworten zu können.

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Jusos Frankenberg unterstützen SPD im Wahlkampf

Die Jusos Frankenberg werden die SPD im Wahlkampf unterstützen und für sie werben. Hendrik Klinge, Vorsitzender der Jusos: „Wir brauchen eine in die Zukunft gerichtete Politik, mit der sich auch junge Leute identifizieren können. Das geht nur mit einer starken SPD.“ Entsprechend begrüßen es die Jusos, dass die Frankenberger Sozialdemokraten mit vielen jungen und neuen Gesichtern an den Start gehen. Auch die Wahl von Dr. Hendrik Sommer als Spitzenkandidaten ist die richtige. Hendrik Sommer hat die SPD-Stadtverordneten in den vergangenen Jahren hervorragend geführt und vieles erreichen können.

 

„Während sich in den letzten Jahren in der Kernstadt einiges getan hat, hat Schwarz-Grün die Ortsteile sträflich vernachlässigt“, stellen die Jusos fest. Daher freuen sie sich, dass die SPD für Investitionen in Stadt UND Ortsteilen steht. Überdies fordert die SPD eine nachhaltige Vereins- und Sportförderung, eine Stärkung der Mobilität, flächendeckendes Breitband inklusive eines Netzausbaus im Mobilfunk und eine Stärkung der Fußgängerzone. Einen Schwerpunkt legen die Jusos auf die kritische Begleitung der Sperrstundenregelung in Frankenberg. Jessica Heß, stellvertretende Vorsitzende: „Es ist sehr schade, dass über die Sperrstundenregelung nicht im Stadtparlament abgestimmt werden musste, sonst wäre es hierzu erst gar nicht gekommen. Die Sperrstunde sorgt dafür, dass Frankenberg für junge Leute unattraktiver geworden ist und sie um das Fortbestehen der Discos bangen müssen.“

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Jusos Frankenberg besichtigen Kreiskrankenhaus

Gemeinsam mit einigen VertreterInnen der SPD Frankenberg haben die Jusos das Kreiskrankenhauses besichtigt, welches mit über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Frankenbergs ist. Hierbei stellten sich der Prokurist Werner Bergener und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Eddy Röse den Fragen der Jusos. Anschließend fand eine ausgiebige Besichtigung vieler Stationen und Behandlungsräume des Krankenhauses statt. Schnell wurde deutlich, dass vor allem die Beschäftigten die Leidtragenden etlicher Fehlentscheidungen waren.

Hendrik Klinge, Vorsitzender der Jusos Frankenberg: „Es ist unfassbar, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Frankenberger Krankenhauses unter der Regie des ehemaligen Landrates Helmut Eichenlaub (CDU) in eine Service-Gesellschaft ausgegliedert wurden und keine Lohnerhöhungen bekommen haben. Erst seit 2012 werden sie wieder nach dem Tarifvertrag und somit anständig bezahlt. Diese Gerechtigkeit ist ein großer Erfolg der Rot-Grünen Koalition im Kreistag und des Landrates Reinhard Kubat.“ In der Vergangenheit wurde leider versucht finanzielle Fehlentscheidungen, wie den überflüssigen Kauf einer ehemaligen Schönheitsklinik, auf den Rücken der Pflegerinnen und Pfleger auszutragen. Auch weiterhin unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Krankenhaus. So verzichten sie jedes Jahr, in dem das Krankenhaus ein Minus erwirtschaftet, auf 30% ihres Weihnachtsgeldes, um mitzuhelfen, ihren Arbeitsplatz zu sichern.

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